Um viele Erfahrungen reicher

In den letzten drei Monaten ihres Praktikums im Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit bei Ärzte der Welt drehte sich für Lena alles um Social Media, Jahresbericht und Bloggen. Sie recherchierte, fasste zusammen, fotografierte und textete. Was sie alles gelernt hat und ihr besonders viel Spaß an der Arbeit gemacht hat, haben wir sie im Interview gefragt:

5 Fragen an Lena

1. Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

Gerade lese ich „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling. Ein fantastisches Buch. Er beschreibt seine Reise auf dem Jakobswegs bodenständig, hinterfragend und ernsthaft, aber gleichzeitig mit so viel Charme. Es ist witzig und urkomisch, sodass ich ganz oft beim Lesen laut lachen musste.

2. Wie bist du zu Ärzte der Welt gekommen?

Ich habe in Ansbach den Bachelorstudiengang „Ressortjournalismus“ für mich entdeckt. Die Themenbereiche Medizin und Gesundheit haben mich schon immer fasziniert, deswegen habe ich mich auch innerhalb des Journalismus-Studiums für diesen Schwerpunkt entschieden. Letzten Herbst habe ich mich dann für den Master „Multimediale Information und Kommunikation“ eingeschrieben. Unser erstes großes Projekt war in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Gesundheitsministerium. Wir durften für die Preisverleihung des „Gesundheits- und Pflegepreis 2015“ die Gewinner-Projekte portraitieren. Open.med war eines davon. So lernte ich Ärzte der Welt kennen. Ich habe mich sehr gut mit der Bereichsleitung der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, meiner jetzigen Chefin, Ute Zurmühl, verstanden – und mich direkt als Praktikantin beworben. So bin ich hier gelandet und darf meine journalistischen Erfahrungen mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erweitern.

3. Welche Aufgaben hattest du im Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit?

Meine „Daily Routine“ besteht darin, mich um den Pressespiegel zu kümmern und die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Google+ mit interessanten Inhalten zu füttern. Ich recherchiere und generiere Themen und texte dazu Posts. Außerdem betreue ich die Website und pflege News und Pressemitteilungen auf die Homepage ein. Bald steht auch der Relaunch des Ärzte der Welt – Internetauftritts an, an dem ich mithelfen durfte: ich bin mitverantwortlich für die Suchmaschinenoptimierung. Auch in der Vorbereitung und Umsetzung des Jahresberichts war ich integriert. Ich bekam eigene Seiten, um die ich mich redaktionell kümmerte. Beispielsweise der Jahresrückblick oder die Ansichtskarte der internationalen Programme.

Der Einblick in die Pressearbeit ist für mich sehr wertvoll, weil man sieht, wie sich die Theorie aus dem Studium und die Praxis schlussendlich verknüpfen. Für meine Zeit hier liegt mir am Herzen, eine andere Facette in der öffentlichen Kommunikation kennen zu lernen. So bietet mir die Pressearbeit eine neue Perspektive, da ich nun aktiv Themen generieren und diese gegenüber den Medien kommunizieren kann.

4. Was hat dir besonders viel Spaß gemacht?

Für den Jahresbericht interviewte eine Kollegin ehrenamtliche Mitarbeiter verschiedener Inlandsprojekte. Ich durfte dabei sein und während des Interviews Fotos und Portraits der Ehrenamtlichen machen. Zum einen war das Gespräch sehr interessant und die Kollegen sehr nett. Zum anderen fand ich es super, einen „Außeneinsatz“ gehabt zu haben. Es war ein toller Termin und meine Bilder erscheinen nun im Jahresbericht.

5. Was kommt bei dir als Nächstes? Was hast du nach dem Praktikum vor?

Als nächstes möchte ich gerne ein Volontariat bei einer Tageszeitung in meiner Heimat machen. Der Bezug zum Regionalen ist mir wichtig. Auch die Themenvielfalt im Lokaljournalismus gefällt mir sehr. Meine Interessen sind weit gestreut und ich arbeite mich gerne in verschiedene Materien und Inhalte ein. Natürlich möchte ich auch meinem Schwerpunkt Medizin und Gesundheit treu bleiben. Mit etwas Kreativität lässt sich auch das bei der Tageszeitung umsetzen.

About Valentin Grünwald

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

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